Vanduk, varguolėle mano miela! Gestern wieder kam kein
Brief von Dir. Dein letzter Brief war v. 14-IV, in dem Du geschrieben hättest, dass
Daliukas krank ist. Mit schwerem Herzen werde ich diese Woche leben in Erwartung auf
Deinen Brief am Samstag. Hoffentlich ist Sie schon gesund? Ich bin sehr traurig, dass
in diesen grausamen Zeiten muss ich weit von Euch sinnlos verbleiben! In voriger
Woche kamen: 1) Dein Paket aus Bugiai, 2) Päckchen von J. Bertašius aus Šiauliai
(Süssigkeiten), 3) Päckchen von Rasa Eimaitytė aus Kaunas (alles in Ordnung), 4) Dein
nicht numeriertes Päckchen (vielleich das fehlende Nr. 25?), – ganz zerrissen,
– von dem Inhalt war nur bischen Tabak u. Dalias Handarbeitchen geblieben. Ich
weiss gut, dass Kindergärtchen Pedagogie kein Beruf für Dalia ist u. dass Sie dabei
langweilt. Doch in Kriegszeiten man muss irgenwelcher Beruf haben u. diese Arbeit ist
besser, als irgendwelche andere. Der Krieg wird nicht ewig dauern. Deswegen mein Rat
wäre: zurzeit keine Studium Spezialität auswählen, – es ist am besten zurzeit
bleiben bei altem: 1) ernst, wie möglich in der Musikschule arbeiten, 2) Fremdsprache
zu erlernen, 3) gute Bücher zu lesen. Diese Dinge werden bei allen Fächern sehr
nützlich u. nehmen sie viel Zeit ab. Das ist viel. Allgemeine Bildung ist sehr
wichtig. D. Theaterbesuch ist sehr gut, doch soll das den Dalias Geschmack nicht
verderben. Für die Theaterwissenschaft zurzeit gibt es keine anständige, für Dalia
passende, Schule. Dazu haben wir noch Zeit. Wenn die Universität, wie habe ich
gehört, wird wieder eröffnet, – da wird auch keine anständige
Theaterwissenschaftskräfte. Die Schule bei dem Theater für Dalia passt nicht! Ich
werde nicht ewig doch eingesperrt sitzen, – nachher in dieser Gebiet werde ich
Dalia helfen. Wenn will sie sofort in die Universität eintreten u. will keine
Literatur Abteilung besuchen, dann die Forstwissenschaft wäre nicht schlimm. Das hat
natürlich einige Nachteile, aber es gibt dabei sehr viel Gutes, was denkt Dalia über
Geographie? Doch, denke ich, zurzeit sollte Sie diese Frage noch nicht entscheiden,
– zurzeit am besten ernst sich beschäftigen mit der Musik u. allgemeiner
Bildung. Zuerst soll ein würdiger Mensch bilden. Alles andere werden wir zusammen
behandeln u. bestimmen. Ich bin Dalia sehr dankbar für die Aufmerksamkeit, aber sie
soll keine Experimente machen. Über die Wendung unseres Schicksals kommen aus dem
Vaterlande verschiedene betröstende Nachrichten, doch bischer es ist noch nichts
verändert. Es ist so schwer an irgendwelche Worte zu glauben! Ich fürchte sehr, dass
Kriegsereignisse irgendwelche unerwartete Dinge bringen können, – ich weiss
deine Sorgen, – ich bin damit nicht weniger besorgt. Die Leute haben uns so
viel Böses getan! Ob wird es genügt, das weiss ich nicht. Ich glaube an die Logik der
Zeit. Deswegen bin ich noch überzeugt, dass werde ich noch im Frühling zu Euch
kommen. Der Frühling bei uns ist sehr kalt u. trostlos. Die Birkensprossen zeigen
noch kein Leben, nur das Sumpfgras ist etwas lebendiger. Ich denke immer u. denke,
mit ganzem meinem Wesen ströme nach Euch. Für Lerchengesang, für ersten
Frühlingsblumen, für berauschendes Wehen unseres Waldes möchte ich einen guten Teil
meines Lebens geben! Nichts zu machen! Es scheint mir, dass mein Herz ist schwieriger
geworden von gesammelten Heimatwehtrauer! Doch, Vanduk, werde ich aushalten, –
wegen mich Du kannst ruhig sein. Mein einziger Kummer, dass kann ich Dir nicht
helfen, – Du weiss, Vanduk, dass das ist nicht meine Schuld. Werde ich doch zu
Euch, Vanduk, kommen – werde doch! Umarme unseren Daliukas, bedanke den Vater,
Bertašius u. Eimaitytė, – grüsse den Nachbarn aus zweitem Hause u. allen, die
haben mich noch nicht vergessen. Vanduk, mein guter Vanduk! Ich habe keine Worte um
meine Gefühle auszusprechen. Du hörst mich, Vanduk? Vanduk, Vanduk!
Vanduk, varguolėle mano miela! Vakar laiškas nuo Tavęs
vėl neatėjo. Paskutinis Tavo laiškas rašytas IV-14, jame pranešei, kad Daliukas
serga. Visą šią savaitę sunkia širdimi lauksiu Tavo laiško šeštadienį. Tikriausiai Ji
jau pasveiko? Man labai liūdna, kad šiais nuožmiais laikais turiu beprasmiškai tūnoti
toli nuo Jūsų! Praeitą savaitę atėjo: 1) Tavo siuntinys iš Būgių1BLKMČ BS). Siuntinys
perduotas per Vokietijos karinio pašto tarnybą (su pažyma „Feldpost“).Balys
Didysis, sudarė ir redagavo Reda Pabarčienė, Vilnius: Lietuvių literatūros
ir tautosakos institutas, 1997, p. 117–121).BLKMČ
BS). Siuntinys perduotas per Vokietijos karinio pašto tarnybą (su pažyma
„Feldpost“).Balys Sruoga mūsų atsiminimuose, sudarė Vanda
Sruogienė, Vilnius: Regnum fondas, 1996, p. 410). Įdomu, kad panašų kelią Balys
Sruoga, mėgęs gamtą, siūlė pasirinkti ir dukrai Daliai Sruogaitei, nors jam pačiam
mokslai Miškų institute nepatiko: „Bet ir pats juto ne ten patekęs: miškų mokslo
paskaitos netraukė, nepatiko chemija, dar svetimesni buvo praktikos darbai,
„varlių pjaustymas“, kaip vėliau prisiminęs sakydavo. Artimesniems žmonėms
prisipažindavo suklydęs“ (Algis Samulionis, Balys Sruoga,
Vilnius: Vaga, 1986, p. 56). Studijų Miškų institute gerosios pusės – laikas
gamtoje, laisvė, kūryba: „1914 metais nušvilpiau traukiniu į Petrapilį. Įsirašiau
į Girių institutą, nes buvau geras matematikas. Maniau apsigyventi miške,
vaikščioti su šautuvu ir rašyti eiles. Tačiau po metų iš čia pabėgau, nes baisiai
nepatiko chemijos mokslai“ ([Pulgis Andriušis] plg. andr., „Balys Sruoga – dievų,
didvyrių ir paprastų žmonių dainius“, in: Žiburėlis,
Kaunas, 1939, Nr. 20, p. 168). Tolesni samprotavimai apie išsilavinimą primena
studijuojant Vokietijoje Vandai Daugirdaitei laiškuose išsakytas mintis:
svarbiausia pasirinkti tinkamą specializaciją (bendrųjų dalykų galima išmokti
skaitant knygas, samprotaujant, savarankiškai plečiant akiratį), išmokti daugiau
užsienio kalbų (ypač anglų, italų, tobulinti prancūzų, vokiečių kalbų žinias),
įgyti darbo metodikos (žr. Balio Sruogos laiškas Vandai Daugirdaitei, iš Miuncheno
– į Būgius, 1923-12-17, in: BSR, t. 17, kn. 1, p.
406).